Webshop erstellen: die Checkliste vor dem Start
Bevor die erste Zeile Code entsteht, sollten diese Punkte geklärt sein:
- Sortiment und Produktdaten. Wie viele Produkte, welche Varianten, welche Eigenschaften? Saubere Daten sind die Grundlage für Filter, Suche und Google Shopping.
- Plattform. Shopify oder WooCommerce – je nach Wachstumsplänen, Content-Anteil und wie viel Technik ihr selbst verantworten wollt.
- Zahlungsarten. Kreditkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay und eps sind in Österreich ein guter Start.
- Versand. Versandzonen, Kosten, Gratisversand-Grenze, Dienstleister und Retourenprozess. Wer in andere EU-Länder verkauft, sollte die Umsatzsteuer mit dem One-Stop-Shop (OSS) vorab mit der Steuerberatung klären.
- Produktbilder. Einheitlich, hochwertig, auf allen Geräten gut lesbar. Fehlt das Material, helfen KI-Produktbilder aus dem KI Studio.
- Lastspitzen. Plant ihr Drops, Releases oder Influencer-Kampagnen? Dann muss der Shop vorab unter Last getestet werden.
- Schnittstellen. Warenwirtschaft, Buchhaltung, Newsletter, CRM und Fulfillment – je früher bekannt, desto günstiger umgesetzt.
Rechtliche Basics für Onlineshops in Österreich
Ein Überblick, kein Ersatz für Rechtsberatung:
- Impressum mit den Angaben nach E-Commerce-Gesetz und Offenlegung nach Mediengesetz.
- Datenschutzerklärung nach DSGVO, Cookie-Einwilligung für Tracking und Marketing, Verträge zur Auftragsverarbeitung mit Dienstleistern.
- Rücktrittsrecht von 14 Tagen nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG), samt Belehrung und Muster-Formular.
- Preisangaben inklusive Umsatzsteuer und klar ausgewiesenen Versandkosten.
- Bestell-Button mit eindeutiger Beschriftung wie „zahlungspflichtig bestellen”.
- AGB – nicht verpflichtend, aber für Lieferung, Gewährleistung und Zahlung dringend empfohlen.
- Barrierefreiheit nach dem BaFG für Shops, die an Verbraucher verkaufen, mit Ausnahme für Kleinstunternehmen. Mehr dazu unter Barrierefreie Website.
Was einen Shop wirklich verkaufen lässt
Ein Shop verkauft nicht, weil er hübsch ist, sondern weil er Kaufentscheidungen leicht macht. Dazu gehören schnelle Ladezeiten, eine gut auffindbare Suche, Produktseiten mit klaren Infos zu Preis, Lieferzeit und Rückgabe, ein Checkout ohne Zwangsregistrierung – und Bilder, die Lust aufs Produkt machen. Nach dem Launch zeigen Daten, wo Käufer abspringen; dort setzen wir mit gezielten Verbesserungen an. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Projekte: der Shopify-Shop für Ardbeg, der Releases mit hohem Andrang stabil abwickelt, der notonly-Shop für einen Influencer-Launch mit KI-Hero-Visual, der seit Jahren betreute WooCommerce-Shop von Sandicca und der eigene Shop der Naturakademie, der Zahlungsgebühren um 75 % gesenkt hat. Ihr plant einen neuen Shop oder wollt euren bestehenden verbessern? Meldet euch.